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Flugverspätung Geschäftsreise

Flugverspätung Geschäftsreise: Kommt es bei einer Geschäftsreise zu einer Flugverspätung oder sogar zu einer Flugannullierung, ist das für alle Beteiligten besonders ärgerlich, da Folgetermine am Ankunftsort meist eng getaktet sind und durch eine Verzögerung der gesamte Terminplan ins Wanken gerät. Von Überstunden und zusätzlichen Reisekosten ganz zu Schweigen. Außerdem sind Arbeitnehmer meist verunsichert, ob sie überhaupt das Recht haben, eine Entschädigung für die Verspätung zu verlangen, da ja der Arbeitgeber in aller Regel den Flug bezahlt und über das Unternehmen abgerechnet hat.

AirHelp erklärt Ihnen die Rechtslage zu diesem Thema und greift Ihnen unter die Arme, sollten Sie sich dazu entschließen, für Ihre Flugverspätung Geschäftsreise Entschädigung einzufordern.

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Arbeitgeber oder Arbeitnehmer? Wem steht die Entschädigung bei einer Geschäftsreise zu?

Grundsätzlich steht gemäß der EU-Verordnung EG 261 die Entschädigung für eine Flugstörung ausschließlich dem Fluggast zu. Immerhin sind Sie als Geschäftsreisender selbst von den Unannehmlichkeiten einer Verzögerung betroffen. Dabei spielt es keine Rolle, wer Ihr Flugticket bezahlt hat. Vor allem wenn Sie geschäftlich viel fliegen müssen, kann einiges an Entschädigung zusammenkommen, denn bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden könnten Sie Anspruch auf eine Entschädigung bis zu 600 € haben. Diese können Sie ganz einfach und unbürokratisch mit AirHelp einfordern. Wir fordern Ihre Rechte bei einer Verspätung ein.

Allerdings gibt es hierbei eine Ausnahme: Manche Unternehmen legen vertraglich fest, dass ihre Mitarbeiter ihre Entschädigungsansprüche an das Unternehmen abtreten. Daher sollten Sie prüfen, ob Sie solch eine Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber unterzeichnet haben, etwa in Ihrem Arbeitsvertrag oder in dem Dienstreiseantrag. Dies ist rechtlich zulässig.

Auch bei einer Flugverspätung auf einer Geschäftsreise kann Ihnen als Fluggast eine Entschädigung zustehen, es sei denn, Sie haben in einer Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber Ihre Entschädigungsansprüche an den Arbeitgeber abgetreten.

Steht Ihnen Entschädigung für eine Verspätung bei einer Geschäftsreise zu?

Unter welchen Umständen steht Ihnen bei Ihrer bei Ihrer Flugverspätung auf einer Geschäftsreise eine Entschädigung zu? Sie haben Anspruch auf Entschädigung Flugverspätung Dienstreise, wenn…

  • Sie an Ihrem Ziel mehr als 3 Stunden später als geplant ankommen.
  • Sie am Flughafen rechtzeitig eingecheckt haben (meistens schließt der Check-In etwa 45 Minuten vor Abflug).
  • Die Flugstörung nicht länger als drei Jahre her ist.
  • Die Verantwortung für die Verspätung bei der Fluggesellschaft liegt (z.B. aufgrund einer erkrankten Crew oder einer technischen Störung).
  • Der Flug innerhalb der EU gestartet ist (dabei spielt die Fluggesellschaft keine Rolle) oder gelandet ist (Voraussetzung ist, dass die Fluggesellschaft ihren Sitz in der EU hat).

Ihr Anspruch auf Entschädigung Flugverspätung Dienstreise besteht unabhängig davon, ob die Fluggesellschaft Ihnen bereits Verpflegung oder Reisegutscheine angeboten oder gestellt hat.

 

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Wie viel Entschädigung steht Ihnen für eine Verspätung bei einer Geschäftsreise zu?

Flugverspätung Geschäftsreise
Weniger als 3 Stunden Verspätung 3–4 Stunden Verspätung Mehr als 4 Stunden Verspätung Nie angekommen Entfernung
0 € 250 € 250 € 250 € Alle Flüge bis 1.500 km
0 € 400 € 400 € 400 € Flüge innerhalb der EU über 1.500 km
0 € 400 € 400 € 400 € Flüge außerhalb der EU zwischen 1.500 km und 3.500 km
0 € 300 € 600 € 600 € Flüge äußerhalb der EU über 3.500 km

Was bedeuten die sogenannten „außergewöhnlichen Umstände“ für Ihre Flugverspätung bei einer Dienstreise?

Nun, Sie wissen bereits, dass Sie auch als Geschäftsreisender bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden Anspruch auf eine Entschädigungszahlung haben können. Es sei denn, Sie haben Ihre Ansprüche vertraglich an Ihren Arbeitgeber abgetreten. Dies sollten Sie überprüfen. Es gibt allerdings noch einen Umstand, der Ihnen den Anspruch auf Entschädigung nimmt – wenn sogenannte außergewöhnliche Umstände die Verspätung oder die Annullierung Ihres Fluges verursacht haben, die außerhalb des Einflussbereiches der Fluggesellschaft liegen. Das könnten zum Beispiel Blitzeinschläge sein, medizinische Notfälle, Streiks der Flughafenmitarbeiter oder Fluglotsen, extrem widrige Wetterverhältnisse, Einschränkungen bei der Flugsicherung, plötzlich auftretende Funktionsstörungen des Flughafenradars, Sabotageakte, politische Unruhen oder Terroranschläge.

Zählt Schneefall zu den „extrem widrigen Wetterverhältnissen“?

Es hängt davon ab, ob die Fluggesellschaft die Möglichkeit gehabt hätte, die Umstände zu verhindern. Hat die Fluggesellschaft es vor dem Wintereinbruch verpasst, einen ausreichenden Vorrat an Enteisungsmittel zu besorgen, liegt dies in ihrer Verantwortung. Vor allem, wenn andere Fluggesellschaften vorgesorgt haben und deshalb pünktlich starten konnten.

Weniger außergewöhnliche Umstände sollten abgedeckt sein

Häufig werden „technische Schwierigkeiten“ oder „betriebsbedingte Umstände“ von den Fluggesellschaften als Verspätungsursache angegeben. Allerdings hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mehrfach verkündet, dass diese nicht zu den „außergewöhnliche Umständen” zählen, da die Fluggesellschaft Einfluss auf diese hat und sie somit verhindern könnte. Somit sind die Fluggesellschaften in diesem Fall nicht von ihren Verpflichtungen gemäß der EU-Verordnung EG 261/2004 befreit. Dies gilt übrigens auch für Streiks des Personals der Fluggesellschaft, wie z.B. Piloten, Flugbegleitern, Flugingenieuren und anderen Personen, die direkt bei der Fluggesellschaft arbeiten. In dem Fall steht Ihnen eine Flug Entschädigung Dienstreise zu. Wenn Sie auf Ihrer Geschäftsreise eine Nichtbeförderung aufgrund von Überbuchung erleben, haftet die Fluggesellschaft in jedem Fall. 

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Sind alle geschäftlichen Flüge von der EU-Verordnung EG 261 abgedeckt?

Wenn Ihre Geschäftsreise innerhalb Europas stattfindet, ist sie von der EU-Verordnung EG 261 abgedeckt. Zusätzlich zum Luftraum der Europäischen Union deckt die EU-Verordnung auch Island, Norwegen, die Schweiz und die sogenannten „äußersten Randregionen“ ab (Französisch-Guayana und Martinique, Guadeloupe und La Réunion, Saint-Martin, Madeira und die Azoren sowie die Kanarischen Inseln).

Aber selbst wenn Sie Ihre Dienstreise von einem Flughafen in der EU aus beginnen, sind Sie von der Verordnung geschützt, unabhängig vom Zielflughafen. Gute Nachrichten also, falls Sie regelmäßig geschäftlich nach Nordamerika oder Asien fliegen. Und es wird noch besser: Selbst wenn Ihr Flug außerhalb der EU startet, aber mit einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt wird, ist er von der EU-Verordnung abgedeckt. Das bedeutet, Ihnen könnte bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden eine Flug Entschädigung Dienstreise zustehen.

Flugverspätung Geschäftsreise
Reiseroute EU-Fluggesellschaft Nicht-EU-Fluggesellschaft
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