Die lang ersehnte Reise steht an und die Vorfreude steigt, doch dann wird Ihnen am Gate mitgeteilt, dass Sie Ihre Reise nicht antreten können. Diese Situation wünscht sich wohl keiner von uns, trotzdem kommt es vor, dass Passagieren die Beförderung verweigert wird. Das ist zwar sehr ärgerlich und nervenaufreibend, aber Sie sind dem nicht hilflos ausgeliefert. AirHelp erklärt, welche Rechte Sie bei Nichtbeförderung schützen und wie Sie eine Entschädigung von bis zu 600 € einfordern, wenn Ihnen die Beförderung verweigert wird.
Die meisten Passagiere sind zunächst verunsichert, wenn Ihnen die Beförderung verweigert wurde und fühlen sich ziemlich hilflos. Dabei gibt es einiges, was Sie tun können, wenn Sie aufgrund von Nichtbeförderung am Flughafen festsitzen. Mit unserer Checkliste sind Sie bestens vorbereitet, sollte Ihnen die Beförderung verweigert werden.
Geben Sie Ihren Sitzplatz nicht freiwillig gegen Gutscheine oder Ähnliches auf.
Bewahren Sie Ihre Bordkarte oder Ihr E-Ticket auf.
Lassen Sie sich den Grund für die Nichtbeförderung schriftlich vom Bodenpersonal bestätigen.
Fordern Sie einen Ersatzflug an Ihr Ziel.
Heben Sie Belege auf, falls Sie infolge der Nichtbeförderung zusätzlich Geld ausgeben müssen, um es sich von der Airline erstatten zu lassen.
Prüfen Sie mit AirHelp, ob Ihnen eine Entschädigung zusteht.
Deshalb raten wir Ihnen davon ab, freiwillig auf Ihren Sitzplatz zu verzichten. Meistens fragt die Airline Sie, ob Sie aus freien Stücken von dem Flug zurücktreten und bietet Ihnen im Gegenzug einen Gutschein oder einen Platz im nächsten Flieger an. Das klingt sicher verlockend und es ist Ihre Entscheidung ob Sie ein solches Angebot annehmen. Allerdings sollten Sie wissen, dass Sie alle Ihre Entschädigungsansprüche gemäß EU-Verordnung EG 261 verlieren, falls Sie freiwillig auf Ihren Platz verzichten.
Es gibt viele verschiedene Gründe, weshalb Flugreisenden die Beförderung verweigert wird und sie nicht an Bord des Flugzeugs gelassen werden. Zum Beispiel kann es sein, dass einem Passagier, der offensichtlich stark betrunken ist, die Beförderung verweigert wird. Auch wenn Passagiere sich unberechenbar oder gewalttätig verhalten kann es sein, dass sie nicht an Bord gelassen werden. Die häufigste Ursache von Nichtbeförderung Flug ist allerdings, dass der Flug überbucht wurde.
Die häufigste Ursache für Nichtbeförderung ist, dass die Fluggesellschaft den Flug überbucht hat und kein Sitzplatz mehr für Sie frei ist, obwohl Sie ein Ticket haben. Wieso? Nun, es kommt häufig vor, dass Passagiere kurzfristig entscheiden ihren Flug nicht anzutreten. Da die Fluggesellschaften aber Ihre Flieger vollbesetzen möchten, verkaufen sie meistens einfach bei jedem Flug einige Tickets mehr. So wollen Sie sichergehen, dass die Flieger vollständig ausgelastet sind.
Wenn Ihnen das Boarding verweigert wird und Sie am Flughafen zurückbleiben müssen, haben Sie Anspruch auf bestimmte Leistungen, unabhängig davon, ob Ihnen eine finanzielle Entschädigung zusteht.
Bei Nichtbeförderung haben Sie Anspruch auf eine vollständige oder teilweise Rückerstattung Ihres Ticketpreises.
Sie haben außerdem Anspruch auf den frühestmöglichen Alternativ-Transport zu Ihrem Zielort, ein neues Ticket zu Ihrem Zielort für einen späteren Flug Ihrer Wahl und, wenn Sie möchten, einen Rückflug zu Ihrem Abflugort.
Während Sie darauf warten, dass die Fluggesellschaft Sie endlich zu Ihrem Ziel befördert, haben Sie, abhängig von Ihren Flugdaten, Anspruch auf einige kostenfreie Leistungen. Zum Beispiel muss die Fluggesellschaft Sie mit Verpflegung versorgen. Außerdem muss Sie Ihnen die Möglichkeit zur Kommunikation geben, zum Beispiel zwei Telefonate oder E-Mails. Wenn Ersatzflug erst am nächsten Tag abfliegt, haben Sie gegenüber der Fluggesellschaft Anspruch auf eine Unterbringung in einem Hotel sowie den Transport vom Flughafen zum Hotel und wieder zurück.
Vermutlich haben Sie inzwischen den Eindruck, dass es ziemlich nervenaufreibender sein kann, eine Entschädigung bei Nichtbeförderung Flug von der Fluggesellschaft einzufordern. Leider stimmt das, denn die Fluggesellschaft hat selbstverständlich keinerlei unternehmerisches Interesse daran, Sie finanziell zu entschädigen. Daher kann es sein, dass die Fluggesellschaft Ihre Forderung einfach ablehnt oder sogar ignoriert, obwohl Sie im Recht sind.
Hier kommt AirHelp ins Spiel. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Branche der Fluggastrechte wissen wir, welche Ausreden die Fluggesellschaften verwenden und wie Sie trotzdem Ihre Entschädigung erhalten. Geben Sie einfach Ihre Flugdaten in unseren Entschädigungsrechner ein und lehnen Sie sich zurück, während wir den Papierkram und die Kommunikation mit der Airline für Sie übernehmen und Ihre Entschädigung einfordern.
AirHelp…
Ist das weltweit größte Unternehmen für Entschädigungen bei Flugproblemen
Verwendet innovative Technologie für jede Forderung.
Kämpft sich für Sie durch den Bürokratiedschungel
Erhebt nur Gebühren, wenn die Klage erfolgreich ist.
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AirHelp ist Mitglied in der Association of Passenger Rights Advocates (APRA), dem Verband der Organisationen zur Durchsetzung von Fluggastrechten, der sich für die Förderung und den Schutz der Rechte von Fluggästen stark macht.
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